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Der Stein der Weisen im Fichtelgebirge

Das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel zeigt in Kooperation mit der Bergakademie Freiberg bis 11. April 2010 die große Sonderausstellung „Mythos Bergkristall – Der facettenreiche Stein der Weisen“ zum 150. Todestag Alexander von Humboldts.

Präsentiert werden über hundert seltene Fundstücke aus aller Welt, allen voran die schönsten Kristalle aus dem Fichtelgebirge. „Zentnerweise Bergkristall“ fanden berufsmäßige Bergkristallsammler, die so genannten „Strehler“, in früheren Jahrhunderten im Fichtelgebirge. So berichteten es 1692 und 1716 die Chronisten Christoph Pachelbel und Johann Will.

Bergkristallvorkommen in Weißenstadt sind jedoch bereits um 1420 unter Markgraf Johannes III. von Brandenburg-Kulmbach überliefert. Kein Geringerer als der damals gerade 22-jährige preußische Bergassessor Alexander von Humboldt schilderte 1792 den Abbau am Bergkristallfundort „Strelaberg“ bei Marktredwitz.

Das Kristallbergwerk in Weißenstadt mit zwei Schächten war aber sicherlich das bedeutendste. Für die Menschen der Antike war der Bergkristall das „ewige Eis“ der Götter, sein Entstehen wurde bei allen Völkern stets mit dem Wirken überirdischer Mächte erklärt. Dem „Diamanten der Antike“ werden seit jeher magische Kräfte zugeschrieben. Fundorte für Bergkristalle existieren weltweit, auch das Fichtelgebirge ist noch immer reich an Fundstätten.

Die Ausstellung des Fichtelgebirgsmuseums widmet sich in unterschiedlichsten Facetten diesem faszinierenden Stein.

Infos: Fichtelgebirgsmuseum Wunsiedel, Telefon 09232/2032

 

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